Elapsed Time Moving Time Distance Average Speed Max Speed Elevation Gain
08:16:00 07:06:19 177.30 24.95 43.20 208.00
hours hours km km/h km/h meters

Heute habe ich wieder einige Meter absolviert. 2016-04-14 12.09.18

Aber das Wetter hat mitgespielt und die Strecke habe ich bewusst flach ausgewählt. Die Reise durch Frankreich war eher sehr einsam, aber ich bin trotzdem froh dort gefahren zu sein.

Selbst wenn ein Weg mal endlos wirkt und kaum Abwechslung bietet, sollte man trotzdem nicht den Mut verlieren. Erst am Ende des Weges erfährt man, ob man die falsche oder die richtige Entscheidung getroffen hat. Und egal zu welchem Entschluss man kommt, mit der richtigen Einstellung ergibt sich auf jedenfall ein positiver Effekt :)

2016-04-14 13.07.13Oder aber, hinter der nächsten Kurve sieht es plötzlich ganz anders aus.

Und auch dort kann es endlos geradeaus gehen, aber die Umgebung anders wirken. Ein anderes Bild, aber ähnlich wenig Abwechslung. Das Gemüt jedoch, ist ein ganz anderes.
Also kann es sich doch nur um Bilder im Kopf handeln, die die Einstellung zu Äußerlichkeiten beeinflussen.

Was, wenn wir ohne vorherigen Einfluss, ohne Vorurteile und ohne unseren festgefahrenen Bilder im Kopf die Dinge erleben? Auf Menschen zugehen? Sich Zeit zu nehmen, um sich ein eigenes Bild zu schaffen?
Es würde unser Leben viel schöner machen. Menschlicher. Und achtsamer.

Ich möchte in diesem Zusammenhang erwähnen, dass ich jeden Tag aufs Neue nicht wusste, wer mich erwartet. Ich habe mir bewusst ein eigenes Bild gemacht. Ich habe mich über jede Bekanntschaft gefreut und war immer positiv überrascht.
Ich war zu jedem Offen.
Ob 86 Jahre, ob Professor Dr. oder Student, ob Gynäkologe oder Anwältin. Ob Studentenwohnheim oder Schlosshotel, Ob Kamelhof oder Gästekammer.

Mir war es wichtig, den Menschen zu begegnen. Nicht den Status oder das was man mit bestimmten Eigenschaften verbindet.
Ich habe gelernt, solche „Vorurteile“ abzulegen. Mich auf andere Dinge zu konzentrieren.

Ich bedanke mich für diese Erfahrungen nicht nur bei Christian Tietje, Sven Küspert, Tobi Kampling oder Anne Sander. Ich bedanke mich auch bei allen anderen, die mich so herzlich aufgenommen haben und an meiner Geschichte, an meinem Projekt und an meiner Einstellung interessiert waren. Und alle hatten eines gemeinsam. Sie haben Menschlichkeit ausgestrahlt. Außerdem waren sie dankbar und glücklich. Und sie haben mir ihre Zeit „geopfert“. Sie haben Zeit investiert und ich hoffe, ich habe Ihnen in dieser auch etwas zurück geben können.

Außerdem möchte ich mich mit der heutigen Etappe bei denen Bedanken, die mir so positive Nachrichten zukommen lassen. Ihr sollt wissen, dass mich solche ehrlichen Worte sehr berühren und motivieren. Ich freue mich, wenn ich merke, dass ihr etwas von meiner Idee, von meiner Einstellung und von meiner Motivation weiter gebt. Wenn ihr von meinem Projekt erzählt. Wenn ihr woanders um Spenden für meine Sache wirbt.
Aber seit nicht traurig, wenn ihr eine Absage bekommt.
Fakt ist, wer nicht fragt, bekommt nichts. Und wenn man fragt, und nichts bekommt, fragt man halt wen anders, bis man was bekommt :)

Nicht der Prozentuale Anteil ist wichtig. Seien es auch nur 2 %, die tatsächlich etwas in die Wege leiten und nicht nur reden, dann muss man nur mehr Menschen erreichen und die absolute Anzahl wird mehr. Ich bin kein Mathegenie oder Kaufmann, aber klingt doch logisch oder 😀

2016-04-14 14.39.41

Dem Unheil bzw dem gewirttrigen Regen- und Hagelschauern bin ich entkommen :)

Nun, soviel zu den heutigen Gedanken. Die Strecke an sich war sonst eher unspektakulär :)

Morgen geht es dann in die Pfalz zu meinem Weinhändler auf das Bioweingut von Stefan Reinhart Da freue ich mich besonders, dass mein Freund Tom mit dazu stößt und wir am Samstag gemeinsam nach Frankfurt fahren…

 

Liebe Grüße und gute Nacht aus Karlsruhe…

 

 

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